Veranstaltungen 2012

I Januar - März I April - Juni I Themen

 

Sonntag, 15. Januar 2012

15.00 Uhr

 

Gedenknachmittag im Seniorenzentrum Körtingsdorf

An diesem Nachmittag wird den 2011 verstorbenen Bewohnern des AWO-Seniorenzentrums Körtingsdorf gedacht.

Leitung:

 

Kerstin Wockenfuß

Ort:

 

AWO-Seniorenzentrum Körtingsdorf
Körtingsdof 1
30455 Hannover

Teilnehmer:

 

Angehörige der Verstorbenen und Bewohner des Seniorenzentrums

Samstag, 28. Januar / Samstag 11. Februar / Samstag, 10. März 2012

jeweils 14.00 – 18.00 Uhr

 

Künstlerisches Gestalten
Wie kann ich den Abschied in die „Hand nehmen“?

Wir gestalten ein Erinnerungsstück

Zunehmend wird die Asche von Verstorbenen auf Waldfriedhöfen beigesetzt oder in das Ausland überführt. Die Angehörigen können hier zwar das Grab besuchen, aber keinen Grabstein aufstellen.
In der Werkstatt des Bildhauers Burkhard Bumann-Döres kann ein Erinnerungsstück gestaltet werden, das später zu Hause, im Garten, auf dem Balkon oder an einem anderen Ort seinen Platz bekommt. So kann der Schmerz über den Verlust eines Menschen in schöpferische Kraft umgewandelt und im Material sichtbar werden.
Auch für diejenigen, die bereits einen Grabstein für ihre Lieben auf dem Friedhof stehen haben, kann die Gestaltung eines Erinnerungsstückes von großer Bedeutung sein.
An diesem Termin können wir einen Einblick in das schöpferische Tun in der Werkstatt eines Bildhauers bekommen und falls Interesse besteht, Verabredungen über die Weiterarbeit treffen.

Ort:

 

Bildhaueratelier Burkhard Bumann-Döres
Im Hammfeld 2
30966 Hemmingen
www.budoeres.de

Anmeldung:

 

Abschied BESTATTUNGEN, Kerstin Wockenfuß
Telefon: 0511/ 647 86 97

Kostenbeitrag:

 

30,00 €


Samstag, 25. Februar 2012

09.30 - 12.00 Uhr

 

Sterben ist teuer

Welche Möglichkeiten der Bestattung gibt es?

Eine Veranstaltung des DGB Lehrte in Kooperation mit der Bildungsvereinigung „Arbeit und Leben“. Informationsveranstaltung mit anschließender Diskussionsrunde.

Referentinnen:

 

Kerstin Wockenfuß, Sozialwissenschaftlerin, Bestatterin

Ort:

 

Hotel Deutsches Haus
Bahnhofstraße 29B
31275 Lehrte

Anmeldung:

 

DGB Lehrte Tel.: 05132/ 58 94 01


Donnerstag, 15 März 2012

18.00 - 20.30 Uhr

 

„Jetzt setze ich mich dran“

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Wer kümmert sich um meine Angelegenheiten, wenn ich selbst dazu nicht mehr in der Lage bin? Wie bekomme ich medizinisches Mitspracherecht im Krankenhaus, um die Interessen meiner Liebsten bzw. meiner Angehörigen vertreten zu dürfen? Solche und weitere Fragen werden an diesem Termin beantwortet. Anhand von übersichtlichen Formularen werden die wichtigsten Themen in diesem Zusammenhang gemeinsam bearbeitet.

Referentinnen:

 

Astrid Hansemann, Lehrerin für Pflegeberufe

Kerstin Wockenfuß, Sozialwissenschaftlerin, Bestatterin

Ort:

 

Abschied Bestattungen
Jakobistraße 33
30163 Hannover

Kostenbeitrag:

 

15 € inkl. Broschüre mit Formularen


 

April - Juli
 
3 Treffen freitags: 27. April / 11. Mai / 06. Juli 2012

jeweils 16.00 - 19.00 Uhr

 

Gesprächskreis mit Seminarcharakter für Trauernde
„Für immer niemals mehr“

 

 

Der Tod eines nahen Menschen löst tiefgreifende Veränderungen aus. Für Trauernde verändert sich der Blick auf sich selbst, auf ihre Beziehungen und Kontakte, auf Werte, Orientierungen und Lebensperspektiven. Das Umfeld kehrt bald zum gewohnten Alltag zurück und fordert dasselbe von den Trauernden. Für den Trauernden aber ist die Welt eine andere geworden.

In einem geschützten Raum können Trauernde ihre Gefühle, Gedanken und Fragen miteinander teilen. In einer Atmosphäre von Offenheit und Verständnis wird eine gegenseitige Unterstützung und Neuorientierung möglich.

 

Leitung:

 

Dorothee Karle, Diplompädagogin, Trauer- und Sterbebegleitung

Ort:

 

Abschied Bestattungen
Jakobistraße 33
30163 Hannover

Anmeldung:

 

Dorothee Karle
Telefon: 030/ 8148 68 74

www.dorothee.karle.de

Kostenbeitrag:

 

135,00 €

 

Themen
 

Zu diesen Themen haben wir bereits Veranstaltungen angeboten, bei Interesse setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

 

„Sprich mit mir!“

Über die letzten Dinge des Lebens miteinander sprechen

Für viele Menschen ist es furchtbar daran zu denken, dass Angehörige und Freunde/innen einmal sterben werden. Oft hindert uns das, über die Dinge zu sprechen, die zu regeln sind und über die Wünsche zu reden, die bezüglich des Abschieds existieren. Wenn wir es dennoch tun, kann dies sehr erleichternd für beide Seiten sein. Wir möchten Mut machen, über „die letzten Dinge“ miteinander zu sprechen.

 

Erben und Vererben

Was muss ich berücksichtigen?

Beim Tod eines Menschen, der kein wirksames Testament ausgestellt hat, tritt die gesetzliche Erbfolge ein. Diese Erbfolge entspricht oft nicht den Vorstellungen der Verstorbenen und kann zu Streitigkeiten unter den Angehörigen führen. Wer dieses vermeiden möchte, muss die Erbfolge durch ein Testament regeln. Nach einem kurzen Vortrag über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Testamentsformen sind Sie in der Lage, ein formwirksames Testament zu errichten.

 

Rituale in der Trauer

Einfache Rituale selber gestalten

Wenn wir mit dem Tod eines geliebten Menschen konfrontiert werden, stürzen wir in eine tiefe Krise. Rituale können den Verlust zwar nicht mindern, aber hilfreich für den Abschieds- und Trauerprozess sein.
An diesem Abend soll vorgestellt werden, welche hilfreichen Rituale im Abschiedsprozess gestaltet werden können.

 

"Abschied und Trauer in Organisationen"

Wie können Abschiede gestaltet werden?

Die Kultur in unseren Organisationen lässt in der Regel Abschied nicht zu. Veränderungen, sei es durch Umstrukturierengen, Versetzungen, Kündigungen usw. stehen an der Tagesordnung. Der Verlust bisheriger Strukturen oder Menschen kann selten kollektiv betrauert werden. Den schmerzlichen Seiten der Veränderung wird wenig Raum gegeben.
Hier wird der Frage nachgegangen: Wie kann Abschieds- und Trauerarbeit im betrieblichen Kontext gestaltet werden?

 

"Ein bunter Sarg – ja geht denn das?"

Abschieds- und Bestattungsformen zwischen Wunsch und Wirklichkeit

In unserem Bestattungsinstitut ABSCHIED bieten wir neben den üblichen Dienstleistungen ein aktives und kreatives Mitgestalten der Zeit zwischen Tod und Bestattung an. Dabei kann der Verabschiedung von der gestorbenen Person und der Gestaltung der Trauerfeier eine große Bedeutung zukommen.
Wir möchten über die Konzeption unseres Institutes sowie unsere bisherige Arbeit informieren. Darüber hinaus soll Gelegenheit und Raum sein, eigene Fragen zu klären, sowie Ideen und Wünsche zu benennen.

 

Über die Bedeutung von Trauerarbeit

Trauer, die nicht sein darf, macht krank

Verhinderte, unterdrückte Trauer kann zu depressiven Zuständen oder gar Depressionen und anderen Krankheiten führen. Menschen, die über längere Zeit in einem Trauerprozess verharren, wird oft wenig Verständnis entgegen gebracht. Dabei ist es manchmal lebensnotwendig, der eigenen Trauer Ausdruck zu geben, sie zu durchleben, um wieder neue Energien schöpfen zu können.
An diesem Abend soll darüber informiert werden, welche sinnvollen und oft sehr schmerzvollen Prozesse in der Trauer durchlaufen werden. Dabei können Rituale oder ritualisierte Handlungen hilfreich sein und ein wenig Ordnung in das Chaos bringen.
Nach einem Informationsteil ist Gelegenheit für den Austausch miteinander.

 

Wenn ein Kind gestorben ist

Rituale zum Abschied

Wenn ein Kind stirbt, ist dies für Eltern, Geschwister, Verwandte, Freunde und alle Menschen eine besondere Dramatik. Rituale um sich zu verabschieden, können den Verlust zwar nicht mindern, aber hilfreich sein für den Abschieds- und Trauerprozess.
Die Bestatterin Kerstin Wockenfuß wird aus ihrer Praxis und ihren Erfahrungen im Umgang mit verstorbenen Kindern und deren Eltern, sowie den unterschiedlichen Bestattungsmöglichkeiten, berichten. Im Anschluss daran ist Zeit für Fragen und Gespräch.

 

Lachen und Weinen – Kinder und Trauer

Abschiede mit Kindern durchleben

Wir können die Kinder nicht davor schützen, Umbrüche, Verlust, Trennung, Sterben und Tod zu erleben. Sie müssen Abschied nehmen, sei es durch Umzüge, Tod eines Haustieres, Trennung der Eltern, Sterben der Großeltern oder anderen nahen Menschen und vielem mehr. Dies kann den Verlust von etwas Vertrautem und Geliebten, dadurch von Sicherheit und Geborgenheit bedeuten. Trauer verbunden mit heftigen Gefühlen ist die natürliche und notwendige Antwort auf Verluste.
Kinder brauchen jemanden, der sie in ihrer Not wahrnimmt, ihre Gefühle anerkennt und ihnen beisteht. Leid ist nur zu überwinden, wenn jemand die Tränen wahrnimmt, sie aushält und die Kinder sorgsam begleitet..

 

Bei Interesse organisieren wir gerne Führungen in dem Krematorium "Feuerbestattung Hildesheim" in Hasede.